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Paris. Nicht Hilton.

So, nun also die ganz große Stadt! Der Leipziger zitiert ja gern Goethe, der die Stadt wohl mal Klein-Paris genannt hat. Da ist mit Sicherheit auch ein Fünkchen Wahrheit mit dran, aber Paris bleibt Paris. Neben den Aufnahmen im Palais Royal, wo das Schuhgeschäft residiert, gab es am Vormittag einen Streifzug durch Versailles. Einige Extrakte sind dann hier, natürlich nicht ohne ein kleines Türmchen zu Beginn:

Bretagne - Das Atelier

Erstes Highlight des noch jungen Jahres: Eine Reise nach Frongreisch. Das in Deutschland erworbene Know-how am Apparat trotz Null-Sprachkenntnis auch dem französischen Kunden munden lassen… Na denn, auf geht's! – Über Paris per Automobil auf ins im Schuhatelier. Mitten in die Bretagne. Im Dorf. In einer kleinen Werkhalle. Acht Männer und Frauen.

Was machen sie? Frauenschuhe. Der feinen Art, die dann in Paris in der eigenen Boutique an die edle Dame gebracht werden. Mit Allemande Photographèr (oder wie das heisst) wird das Image bildlich aufgebessert. Und so hieß es zwei Tage lang: Schuhe, Leisten, Leder, Kleber und so weiter. Erste Eindrückchen? Voilá! Schuhbiduwapp.

Und hier noch Szenen von der Rückfahrt. Es handelt sich dabei wohl um einen von der Tourismusindustrie okkupierten Hügel, angeblich sogar mit Meer drumherum ;-)

Auf edlen Sohlen

Deutschland. Ein Wintermärchen. Äh, nein, dafür sind zehn Grad plus dann doch zu viel in dieser Jahreszeit. Schön, dass es da noch Aufträge von ausserhalb gibt. Ich habe mich für eine knappe Woche nach Frankreich abgesetzt, um für eine Pariser Damenschuhmarke hinter die Kulissen zu schauen.

Ob es da viel kälter wird, sei mal dahingestellt. Aber zum Aufwärmen habe ich bis kurz vor Abreise seit längerem mal wieder eine Studiosession eingelegt und auf Wunsch des Kunden das edle Schuhchen samt frischen Artischocken für ein Motiv zum Valentinstag inszeniert. Nun folgt in zwei Tagen der eher ungekünstelte Ausflug in die Produktion in der Bretagne. Die Vorfreude ist groß!

Ganz in Weiß

Drei Herren, ein 3-D-Drucker. Das war die Aufgabe, die das Startup TINKER TOYS Mitte Januar an mich herantrug. Die Herren aus Leipzig basteln an einer Idee, die mit Spielzeug und eben diesem Drucker zu tun hat. Und brauchten ein paar nette Bilder. Also haben wir einen Vormittag getüftelt – und schon glänzten sie mit ihren weißen Kitteln wie die Proffesoren aus der Schwarzwaldklinik (für die jungen Leser: Das war damals in den 80ern im Fernsehen so eine Arztserie...) und ihrer Druckmaschine. Jetzt kann das Startup wohl starten!

Zeit wird's…

Leipzig hat jetzt einen Tunnel – und die kleinste U-Bahn der Welt. Ich hatte ja das Vergnügen, kurz vor der Eröffnung einmal hin- und zurückzulaufen und zu fotografieren. Das ist wohl auf lange Sicht unmöglich, schließlich rauschen jetzt S-Bahnen im 5-Minuten-Takt durch die Röhren und versprühen Großstadt-Charme. Zumindest in der Rushhour...Meine Bilder hat die ZEIT in ihrer letzten Ausgabe des Jahres 2013 zu einer netten Fotostrecke verarbeitet:

Im Advent

So, langsam neigt sich der Advent seinem Ende zu, die letzten Arbeitstage tröpfeln so dahin. Am 18. Dezember war wohl das letzte Shooting für 2013. Die Evangelische Verlagsanstalt brauchte noch schöne Porträts für eine neue Website, und da haben wir in dem herrschaftlichen Besprechungsraum in der Gohliser Villa unser kleines Studio aufgebaut. Nun sind die Motive ausgewählt und auch schon abgeliefert, und der "Innendienst" kann weitergehen. Gesucht wird derzeit auf allen verfügbaren Festplatten nach dem besten Motiv für die traditionelle Neujahrskarte. Einige Ideen gibt es schon, Spielregel ist ja eigentlich nur, dass das Motiv im Vorjahr entstanden ist und sich eventuell mit ein paar netten Wünschen kombinieren lässt. Gezielt darauf hingearbeitet habe ich noch nie.

Ach ja, ein weiteres Highlight war im Dezember ein Porträtshooting im BMW-Werk. Die Wirtschaftswoche brauchte die Motive für einen großen Beitrag in ihrer letzten Ausgabe 2013. Protagonist war Dr. Helmut Schramm, der die Produktion der Elektrofahrzeuge verantwortet. Ähnlich wie hier beim Einleuchten der Assistent Nils Petersen wurde Schramm zwischen Hälften der Carbonkarosse inszeniert, zweite Station war am Band in der Endmontage, von oben fotografiert. Mehr in der Wirtschaftswoche Nr. 52/2013.

Für das Blatt hätte ich übrigens auch ein großes Jahresend-Interview fotografieren sollen, leider hat mich aber eine böse Infektion Mitte Dezember ins Bett verdonnert, ich musste das erste Mal seit langem krankheitsbedingt einen Job absagen. Schade, kommt hoffentlich so bald nicht wieder vor!

Für die restlichen Tage bis zum Fest und dem bevorstehenden Jahreswechsel wünsche ich Ihnen/Euch/uns die nötige Ruhe und Zeit zum Ausspannen und neu-Einnorden. Auf das das Jahr 2014 ein gutes werde! Ich bin bereit...

bergig und hörnig...

ist die schweiz, newahr! ich war da. im goldenen oktober. mittendrin. im wallis. am matterhorn. es war sonnig und schön, der apparat war zum surren verdammt. kleine auschnitte gefällig? bittesehr! aber vorsicht! schweiz macht süchtig und bankrott! ;-)

jetzt ist der schöne chääs alle und ich muss wieder hybridkäse essen. gut, dass bald weihnachten ist!

Thermo. Titel. TAZ.

Die bunten Wärmebilder, die ich einst mit der Infrarotkamera aufgenommen habe, erfreuen sich noch immer großer Beliebtheit. Gerade war ich wieder stolz-verblüfft, als ich die TAZ vom 12. Oktober in den Händen hielt, schließlich bestanden geschätzte 80 Prozent der Titelseite aus einem Motiv einer Schwangeren, mit dickem, roten Bauch. Das Bild illustrierte das Wochenend-Thema der kleinen, frechen Zeitung aus Berlin.

Kurz vorher war die Abgebildete, eine gute Freundin, übrigens noch zu Besuch. Allerdings ohne den Inhalt ihres Bauches – der freute sich über die letzten Ferientage mit einer Schülergruppe weitab der Eltern. Kinder, wie die Zeit vergeht!

Jetzt gedruckt: Der Flyer für das BMW Werk Leipzig

Am ersten Juli-Wochenende haben wir die Arbeiten an den Fotos für den neuen Flyer für das BMW Werk Leipzig beendet. Kurz nach Stillstand der Bänder positionierten wir den neuen i3-Elektrowagen und einen 1er Coupé am Ende des Lichttunnels und schossen die Bilder. Da um diese Uhrzeit keine Arbeiter mehr vor Ort waren, mussten Assistent Nils sowie die beidem BMW-Mitarbeiter Hanna und Alexander als Models herhalten, es ist wohl nicht aufgefallen...

Vorher hatten wir bereits an optisch noralgischen Punkten in der Fabrik fleißig fotografiert. Die Ergebnisse sind nun seit Mitte September fein gedruckt und gefaltet für alle Besucher des Werkes sicht- und mitnehmbar. Auf Deutsch und Englisch. Und weil das gute Stück so vielfältig ist, gibt's hier zum Beweis einen Film:

Neustart – Willkommen!

Herzlich willkommen auf meinen neuen Seiten! Es wurde ja auch langsam Zeit, dass hier mal ein frischerer Wind weht. Und nun – endlich – ist es vollbracht – die neue Website ist online!

Es warten interessante Ausschnitte meines Schaffens auf neugierige Betrachter. Danke, liebes Sommerloch, dass Du mir die Zeit gegeben hast, mich neu zu sortieren!

Von nun an wird sich hier nicht nur öfter mal etwas ändern an den Bilderstapeln, nein, es gibt jetzt auch eine Art Blog mit Neuigkeiten und Verweisen auf aktuelle Projekte. Oder hin und wieder ein kleines Making of als Film. Und schon sind wir mittendrin...

Bleiben noch kurze Worte des Dankes: An Silke Schaffrath für das frische Design sowie an Anja Lehmann für das Programmieren all dieser Visionen. Das habt Ihr fein gemacht!

Und nun: Viel Spaß beim Surfen und klicken. Ich hoffe, alles funktioniert auf allen Systemen so, wie man das im Jahr 2013 erwarten sollte. Wenn nicht, freue ich mich über Ratschläge. Und gerne auch über Feedback!

Einmal im Kreis gedreht

Seit einiger Zeit drehe ich mich öfter im Kreis. Die Kollegen von der Wirtschaftswoche bauen gern 360-Grad-Panoramen in ihre Apps ein. Also nur Mut zu Neuem! Und das kann sogar richtig Spaß machen!

Einen interessanten Drehpunkt habe ich im BMW Werk Leipzig gefunden. Was sich nur ganz schlecht auf einem Foto darstellen lässt, ist damit recht gut zu fassen. Blau illuminierte Rohkarossen fahren im Zentralgebäude quasi über den Köpfen der Mitarbeiter in der Verwaltung. Und es war gar nicht so einfach, den richtigen Dreh rauszuhaben. Hat dann aber doch geklappt. Bitte drehen Sie mit:

Ein Schlüssel-Erlebnis?

Ein kleiner lustiger kurzer Kinderfilm, im Juni zum Spaß ganz spontan mit dem eigenen Sohn in Berlin gedreht. Ab und zu mal über den Tellerrand zu blicken, das kann ja auch Spaß machen. Zumal, wenn dann die Weiterverarbeitung noch stimmt: Danke, Schnittmeister Christian Griebel für den flotten Schnitt und die Veredelung des Rohmaterials!

Und natürlich Danke an Hauptdarsteller Hannes für Deinen unermüdlichen Eifer, die Karre aufzukriegen. Jugend forsch(t)!

Von Schnippstartern und Cabrios

Im Leipziger BMW Werk passiert derzeit sehr viel, und weil das so ist, waren wir oft dort in den letzten Wochen und Monaten! Eine der größten Herausforderungen war am 14. Juli: Der Mitarbeiter- und Familientag. Bis zu 10.000 Leute wurden erwartet.

Und von mir bzw. uns: Die Erstellung von bleibenden Andenken möglichst vieler Teilnehmer - in Form von Fotos! Dazu haben wir uns im Vorfeld zusammen mit den Organisatoren von BMW einige Gedanken gemacht und schließlich folgendes ausgeheckt: Am Ende der Fertigungslinien, im Lichttunnel, steht zufällig ein Cabrio. Und eine Windmaschine. Und ein Fotograf. Und eine Druckstation.

Und dann kommen die Leute, setzen sich in das Auto, KLICK, steigen aus, ZACK bekommen ihr Bild. Hat geklappt! Dank ausgefeilter Logistik und einem duften Team (wir waren insgesamt fünf Leute) haben wir an diesem Tag hunderte Bilder im Format 20x15 gedruckt und abends keine Autos und Motorräder mehr sehen können, um ehrlich zu sein.

Motorräder? Ja, denn da war ja da noch Station zwei, das Motorrad! Draussen auf dem Freigelände stand es in einem Zelt. Und es konnte wunderbar Schnippstart machen. Was für eine Gaudi für alle, denn auch hier gab es ein Foto-to-go. Und für uns zum Glück keinen Sonnenstich! Alles hat prima geklappt und nicht nur die Fotografierten, auch unsere Auftraggeber waren's vollends zufrieden.

Danke Lise, Nancy, Tilman und Nils für Euren Einsatz! Hier eine kleine Zusammenfassung im Film:

Und eine kleine Fotoschau:

MAKING OF: Wie die Zahnbürste fliegen lernt

Hier sieht man, wie die Chefin von Deutschalnds zweitgrößter Zahnbürstenfabrik zur Dirigentin wird. Für CICERO war ein Mittelstandsporträt zu machen, und wir haben es so gelöst:

Wärmebilder bei Vattenfall

2010 wurde der Vattenfall-Fotopreis zum Thema "Wärme" ausgelobt. Ich hatte mich mit meinen Thermografien daran beteiligt. Für den großen Preis hat's zwar leider nicht gereicht, jedoch hat sich das Kuratorium entschlossen, vier der Arbeiten anzukaufen.

Und da hängen sie nun, ziemlich groß, ziemlich glänzend in einem der Konferenzräume in der Berliner Vattenfall-Zentrale und versprühen dort dauerhaft ihre Energie!

Thermografien (Diasec) im Konferenzraum 3 in der Berliner Vattenfall-Zentrale.